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Geräte für Alarmierung und Kommunikation

Die Kommunikation zwischen den Einsatzkräften ist wichtig, um die Erkundung zu vereinfachen, Informationen über geänderte Einsatzlagen oder Befehle zu übermitteln.

Am Beginn eines Einsatzes steht die Alarmierung. Nachdem der Disponent der Leitstelle in Meschede den Notruf angenommen und bewertet hat, erfolgt die Alarmierung  der erforderlichen Einsatzkräfte. Für verschiedene Einsatzlagen sind Kräfte mit unterschiedlicher Ausbildung oder in spezieller Anzahl erforderlich.

Icon Flamme (klein) Jede/r Feuerwehrmann/-frau erhält einen Funkmeldeempfänger, auf dem die Meldeschleifen eingestellt sind, die der Ausbildung des Inhabers entsprechen. Wir haben eine Tages-, eine Nachtschleife, Schleifen mit Spezialausbildung (Technische Hilfe, Drehleiter, Atemschutzgerätewarte) und eine Schleife für den Führungsdienst.

Icon Flamme (klein) Bei Großschadenslagen kann Sirenenalarm ausgelöst werden. Die Sirenen für den Löschzug befinden sich auf dem Rathaus und auf dem Restaurant "Bei Michael". Einmal monatlich am 3. Dienstag wird um 18.15 Uhr Probealarm für alle Stadtteileinheiten in Marsberg ausgelöst.

Die am Gerätehaus eintreffenden Kräfte werden über das Alarm-FAX über den Einsatz informiert. Daraus geht hervor, welches Schadensereignis vorliegt und welche Fahrzeuge und Geräte gemäß der AAO ausrücken. 

Icon Flamme (klein) Wenn ein Einsatzfahrzeug das Gerätehaus verlässt oder an der Einsatzstelle eintrifft, muss die Leitstelle hierüber informiert werden. Wir erledigen das mit dem FMS-Modul unserer Fahrzeug-Funkgeräte. Der Disponent weiß damit, dass die Einsatzkräfte den Einsatz übernehmen. Zur Einhaltung der Hilfsfristen gemäß FSHG (Eintreffen einer Gruppe am Einsatzort) wird nach spätestens 5 Minuten mit der nächst höheren Alarmstufe nachalarmiert, falls sich kein Fahrzeug gemeldet hat. 

Seit der Fußball-WM 2006 soll in Deutschland der Digitalfunk für alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) eingeführt werden. Technische Probleme haben dies jedoch immer wieder verhindert. Insbesondere die Abdeckung aller Punkte im Land der tausend Berge bedeutet für die Bereitstellung der Infrastruktur beliebige Schwierigkeiten.
Immerhin: Mit der notwendigen Umstellung der Identifikation aller Einsatzfahrzeuge und ortsfesten Funkstellen wurde in 2012 begonnen. Seit dem 1. November 2012 funken wir nach der OPTA-Richtlinie (OPTA = operativ/taktische Adresse). Eine Beschreibung und Übersicht der Marsberger Einsatzfahrzeuge finden sie hier.
 
Zukünftig werden alle Funkgeräte bundesweit eindeutig identifizierbar sein. 

Icon Flamme (klein) Mit dem Funkgerät können wir auch direkt mit der Leitstelle oder anderen Fahrzeugen (Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, DRK, THW) sprechen.Die Funkgeräte arbeiten einheitlich im 4-m-Band auf speziellen Frequenzen, die den BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) vorbehalten sind.

Icon Flamme (klein) An der Einsatzstelle benötigen wir Funkverbindung zwischen den eingesetzten Einheiten (Löschgruppen, Trupps) und dem ELW 1. Diese Kommunikation wird mit Handsprechfunkgeräten im 2m-Band abgewickelt. So wird vermieden, dass der Funkkanal kreisweit überlastet wird. Das 2012 in Kraft getretene Funkkonzept der Stadt Marsberg sieht für umfassende Schadenslagen eine Kanaltrennung im 2m-Band vor. Es stehen neben dem Einsatzstellenkanal 50 weitere Känle zur Verfügung, die den Einheiten vom ELW 1 aus zur Benutzung zugeordnet werden. 

Icon Flamme (klein) Unterstützung im Einsatz bieten auch das Telefon (Mobilfunk) und das Faxgerät im ELW 1. Über UMTS können wir eine direkte Verbindung ins Internet herstellen und dort am PC allerlei Informationen recherchieren.