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Wohnungsbrand Klosterstraße

Westfalenpost,Onlineausgabe 3. Januar 2013

Feuer: Am Morgen Großeinsatz in Marsberg

Marsberg. Großeinsatz für die Feuerwehr am frühen Morgen in Marsberg: Gegen 8 Uhr war in der Dachgeschosswohnung eines Sechs-Familien-Hauses in der Klosterstraße ein Brand ausgebrochen. Wegen der großen Zahl an Hausbewohnern rückten gleich sechs Rettungswagen, darunter auch Kräfte aus Brilon und Adorf, aus.

Der Löschzug Marsberg und die Löschgruppe Obermarsberg waren mit 44 Mann im Einsatz. Auch die große Drehleiter wurde aufgebaut, brauchte aber nicht benutzt zu werden.

Als erstes vor Ort waren Beamte der Marsberger Polizeiwache. Sie befindet sich in unmittelbarer Nähe des Hauses. Polizisten waren es auch, die durch das verqualmte Treppenhaus in das dritte Geschoss vordrangen und mit Feuerlöschern das Feuer erfolgreich bekämpften. Dabei zog sich ein Beamter eine Rauchgasvergiftung zu. Er kam in stationäre Behandlung.

Die Feuerwehr holte die beiden Bewohner der betroffenen Wohnung, eine Frau mit ihrem Kind, in Sicherheit. Beide hatten sich in einen hinteren Teil der verqualmten Wohnung geflüchtet. Auch diese beiden wurden ins Krankenhaus eingeliefert.

Für die übrigen Hausbewohner hatten die Feuerwehr und der alarmierte Leitende Notarzt des HSK eine Verletzten-Sammelstelle eingerichtet.


112-magazin.de, 4. Januar 2013

Sechs Verletzte bei Brand in Marsberg

MARSBERG. Sechs Menschen, darunter eine Mutter mit ihrem zwei Monate alten Baby, haben bei einem Wohnungsbrand in der Marsberger Innenstadt Verletzungen erlitten. Feuerwehrleute unter Atemschutz retteten die 34-Jährige und ihre kleine Tochter aus einem rauchfreien Raum in einer ansonsten völlig verqualmten Wohnung.

Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst wurden am Donnerstag gegen 8 Uhr zu dem Wohnungsbrand in der Klosterstraße alarmiert. Da unklar war wie viele Personen sich zu dem Zeitpunkt in dem Haus befanden, wurde nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte Großalarm für den Rettungsdienst ausgelöst. Polizisten, die zuerst an der Einsatzstelle eintrafen, begannen erfolgreich mit einem Feuerlöscher, den Brand in der Dachgeschosswohnung zu bekämpfen. Die 34-jährige Marsbergerin und ihre zwei Monate alten Tochter befanden sich noch in der Wohnung, konnten aber durch die Polizei nicht sofort gerettet werden, da die Rauchentwicklung zu stark war. Das teilten Polizeisprecher Ludger Rath und Feuerwehrsprecher Frank Steker mit.

Die kurze Zeit später eingetroffene Feuerwehr rettete die Frau und ihre Tochter unter schwerem Atemschutz kurz nach Eintreffen aus der Wohnung. Die Frau befand sich mit dem Baby in einem Raum, der noch rauchfrei geblieben war. Nachdem alle Personen in Sicherheit waren, begannen der Löschzug Marsberg und die Löschgruppe Obermarsberg mit den Nachlöscharbeiten. Zeitgleich wurde das Gebäude mit einem Hochdrucklüfter von den Rauchgasen befreit. Die in Stellung gebrachte Drehleiter der Feuerwehr kam nicht zum Einsatz.

Durch den Rettungsdienst und das DRK wurden unter der Leitung des Leitenden Notarztes des Hochsauerlandkreises die betroffenen Personen an einer eigens eingerichteten Verletztensammelstelle versorgt. Nach dem Feuer wurden die Mutter mit ihrem Baby, drei weitere Bewohner des Hauses und ein Polizeibeamter mit Rauchgasvergiftungen in umliegende Krankenhäuser gebracht. "Es bestand aber für keine der betroffenen Personen Lebensgefahr", sagte Steker.

Die 44 Einsatzkräfte der Feuerwehr beendeten nach etwa zweieinhalb Stunden den Einsatz. Bis auf die betroffene Dachgeschosswohnung waren die anderen Wohnungen kurze Zeit später wieder bewohnbar. Zur Brandursache und Schadenshöhe konnte die Polizei bislang noch keine Aussagen machen. Ein Brandermittler der Kriminalpolizei des Hochsauerlandkreises hat die Ermittlungen aufgenommen.